Wir bewegen „Großes“

Ich nehme sehr gerne an dieser Aktion von Valomea teil. Ich sortiere ja sowieso schon seit Jahren permanent aus. Es ist aber etwas anderes, davon Fotos zu machen und die Dinge zu zählen. Irgendwie wird es dadurch für mich greifbarer..

Also mache ich seit knapp zwei Wochen einfach Fotos von den Dingen, die ich aussortiere. Und das ist also seit letztem Mittwoch aussortiert worden:

Nein, natürlich nicht das Wohnzimmer… *lach*

Aber, vielleicht kann man es erkennen…. Da hinten… unter dem Berg von Stofftieren etc. befindet sich ein „Hocker“.

Ich muss dazu sagen, diese Sofagarnitur haben wir im letzten Herbst für sage und schreibe 100 € bei ebay Kleinanzeigen erworben! Inklusive der ganzen Kissen. Momentchen… es gibt noch ein aufgeräumteres Bild:

Na bitte! Das hat auch nur 5 Minuten meiner Lebenszeit gekostet, diesen Zustand herzustellen! 😉

Also, uns (meinem Mann und mir) ging es um das Sofa. Den Hocker mussten wir leider auch mitnehmen. Wir brauchen ihn nicht und er ist uns auch zuviel im Raum. Also wollten wir ihn loswerden. Aaaaaaaber die Kinder hatten ihr Veto eingelegt. Nun haben aber auch sie mittlerweile eingesehen, dass der Hocker nur als Ablage dient und zum Sitzen sehr unpraktisch ist. Also darf er nun endlich gehen!! Juhu.

Ich habe ihn erstmal zu verschenken online gestellt. Da ich aber weiß, dass hier auf dem Land solche Sachen erfahrungsgemäß eh nicht weggehen, habe ich auch schon gleichzeitig einen Spermüllabfuhrtermin vereinbart. D. h. spätestens am 10.02.22 wird er von uns gehen. So oder so. Bezüglich des Kissens habe ich heute noch mit dem Tierheim telefoniert. Die nehmen so etwas aber nicht, weil die Hunde das Kissen zerfetzen würden. Sie mögen nur so Handtücher, alte Bettwäsche etc. nehmen.

Es gingen aber auch „Kleinigkeiten“:

Das Fernglas wird verkauft (schon eingestellt), die Schüssel, zwei Dekokürbisse, der Drahtteddy, die original verschlossene Packung Weihnachtsservietten und die 43 CD´s sind mittlerweile beim Sozialkaufhaus. Die Sachen auf dem letzten Bild wurden entsorgt.

Ich weiß ja nicht, ob es Anderen auch so geht: Das Ausmisten ist ja die eine Sache. Aber die entrümpelten Sachen aus dem Haus zu schaffen, ist ein ganz eigenes Kapitel bei mir!

Ich stelle ja viele brauchbare Dinge online; zu verschenken, zu verkaufen, wie auch immer. Zusätzlich gibt es aber auch noch Sachen für´s Sozialkaufhaus, CD´s müssen extra entsorgt werden, geliehene Dinge sollten zu ihren Eigentümern zurück (die Kerzen von letzter Woche fanden immerhin heute „schon“ den Weg zu besagter Bekannten) usw. Ich finde, das ist auch eine Sache, die mich oft hemmt. Da entrümple ich fleißig und sammle die Sachen auf verschiedenen Haufen im Keller und dann warten sie dort auf den Abtransport. Das Sozialkaufhaus ist eine Fahrt für sich. Und auch die CD-Sammelstelle ist nicht um die Ecke. So kommt es oft, dass die Dinge dann im Keller vor sich hindümpeln und mich immer noch nerven.

Ziel meiner Aktionen ist aber, die Sachen auch aus dem Haus zu schaffen. Daher versuche ich, nicht zu viele Sammelstellen im Haus zu bilden. Denn das verschlimmert für mich das Chaos nur noch mehr.

Dieses Buch war eine Leihgabe und fand heute auch den Weg zurück zur rechtmäßigen Eigentümerin. 😉

Im Gegenzug ist übrigens auch etwas in unser Haus eingezogen, ups!

Ein Minigewächshaus für meine Gemüseanzucht und Gelbtafeln (ungiftig!) gegen die Trauermücken, die letztes Jahr vielen meiner Zöglinge vorzeitig den Garaus gemacht haben. Die hatten gar nicht erst die Chance zu Gemüse und von uns verspeist zu werden. Grummel!

Der Vollständigkeit halber möchte ich erwähnen, dass im Rahmen eines Abos eine Nähzeitschrift einziehen wollte. Leider enthält sie für uns keine brauchbaren Schnittmuster also zieht sie wieder aus (habe ich schon eingestellt). In diesem Zusammenhang werde ich auch noch das Abo kündigen und zukünftig nur noch bedarfsorientiert Schnittmuster kaufen…

Insgesamt verließen/verlassen bald das Haus:

1 Hocker

1 geliehenes Buch

1 Schüssel

46 CD´s

3 mal Deko

1 Fernglas

1 mal Servietten

und Zeugs, was ich nicht zähle… 😉

Das macht nach Adam Riese und Eva Zwerg 54 Sachen. Ui!

Allerdings gibt es ja auch zwei Neuzugänge zu vermelden, von denen aber eins quasi verbraucht wird (Gelbtafel).

Mit den Sachen von letzter Woche wäre ich also bei 103 Sachen! Also das haut mich jetzt ehrlich gesagt aus den Socken. Gut, dass wir seit diesem Jahr zählen. Denn das ist ja für mich nur noch eine Nebenbei-Entrümpelung. Das Gros wurde ja bereits aus dem Haus geschafft!!

Ohje, ich möchte gar nicht wissen, wieviel das war bisher (oder vielleicht doch?!).

Ich möchte auch noch mal dazu sagen, dass ich die Sachen der Kinder nicht zähle. Da verkaufe und verschenke und spende ich ja auch permanent, damit die Sachen hier nicht überhand nehmen….

In diesem Sinne, dran bleiben und auch in der kommenden Woche weiter sammeln… äääh, aussortieren, meine ich natürlich. 😉

Wir bewegen „Großes“
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2 Gedanken zu „Wir bewegen „Großes“

  • 19. Januar 2022 um 17:41
    Permalink

    Eine richtig gute Aktion!
    Und Deine Sorgen mit dem endgültigen Weg der aussortierten Dinge sind mir gut bekannt! Ich reduziere ja auch bereits seit Jahren und tue mich schwer, Dinge einfach in den Müll zu geben. Trotz der fast 1000 Gegenstände letztes Jahr hatte ich keine einzige Mülltonne mehr in der Abfuhr. Da war ich tatsächlich ein bisschen stolz drauf…
    Aber Du hast Recht: das bremst das Tempo gewaltig, wenn man immer erst mal wegorganisieren muss. Hier sind auch allerhand Dinge, die verkauft werden wollen, ich muss mich mal ransetzen. *seufz*
    Dir wünsche ich weiter gute Erfolge!
    Elke

    Antworten
  • 20. Januar 2022 um 11:58
    Permalink

    Ui. Super gemacht. Ausrangierte CDs sammle ich in einem Stoffbeutel im Keller oder in einem Karton zusammen mit Elektro-/Elektronikteilen (in der Garage), die irgendwann mal wieder zum Wertstoffhof gefahren werden müssen. Der Wertstoffhof ist im Nachbarstadtteil und wir kommen ab und an praktischerweise daran vorbei, wenn wir Freunde besuchen, das versuchen wir dann so einzuplanen, dass es zu den Öffnungszeiten passt. Oder wir fahren mit dem Fahrrad hin, wenn es nur die CDs sind, die abgegeben werden sollen. Inzwischen ist der Bestand deutlich reduziert, aber ich könnte trotzdem wieder einmal gucken, was noch weg kann.

    Mich nervt das auch, wenn ich die Sachen elends lange irgendwo zwischenlagern muss, bis sich entweder ein Käufer gefunden hat oder jemand, der die Sachen geschenkt abholt. Bei den Kleinanzeigen setze ich mir – je nach Gegenstand/Wert – oft selbst eine Grenze von z. B. zwei Wochen und wenn es dann nicht weg ist, geht’s in die Zu-verschenken-Kiste vor das Haus oder in den Müll.

    Viele Grüße

    Anni

    Antworten

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