Stoffdiät 2018 – die ersten Ausgaben

Ich bin schon doll stolz auf mich. Bis vor kurzem habe ich 0,- € in 2018 ausgegeben für mein Lieblingshobby, mit dem ich allerdings auch die hauptsächliche Kleidung meiner Kinder anfertige. Nun war mir leider meine letzte Stretchnadel abgebrochen, da musste ich neues Material kaufen. Außerdem habe ich nur noch einen Restfaden weißes Nähgarn, ein letztes Stückchen Stickvlies und auch kein Gummiband mehr. Diese Sachen habe ich nun im Juni gekauft und bin insgesamt unter 30,- € geblieben.

Ich denke, das ist schon enorm, wie viel Material sich bei mir angesammelt hatte in den vier Jahren, in denen ich nun nähe.

Die neue Covermaschine zählt nicht zur Stoffdiät, da ich diese von meinem persönlichen Geld gezahlt habe. Das hat also die Haushaltskasse gar nicht belastet. Genauso wie die nun anstehenden Reparaturkosten für die Nähmaschine. Mein Mann und ich geben uns monatlich Taschengeld. Ja, ich weiß das klingt altmodisch. Ich finde es aber prima. Dieses Geld können wir dann einsetzen wie wir möchten. Allerdings müssen wir uns aber hiervon auch unsere Kleidung, technischen Geräte wie Handy, Computer o. ä., Zeitschriften usw. selbst bezahlen. So habe ich eben lange gespart und auch Geld, was ich zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, für die Cover genutzt. Also zähle ich diese Ausgabe eben nicht zur Stoffdiät, sondern nur die Ausgaben, die unser gemeinsames Budget belasten. Das ist mit meinem Mann auch so abgesprochen.

Solche Sachen wie Nähgarn etc. benutze ich für die gesamte Familie, also wird das eben auch aus der Haushaltskasse bezahlt. Das sind die Ausgaben, die uns alle belasten aber eben auch nutzen, indem ich Kinderkleidung, Gardinen etc. nähe.

Klingt vielleicht kompliziert, ist aber in der Praxis simpel und hat sich absolut bewährt. Durch die genaue Einteilung und die Tatsache, dass wir immer wieder über Einzelheiten sprechen, hat keiner das Gefühle benachteiligt zu sein oder so. Es gibt kein Konfliktpotential und vereinfacht einen wichtigen Aspekt unseres Lebens.

Also Fazit: Erst im Juni musste ich Material zum Nähen kaufen; die Kosten blieben unter 30 €. Ich habe nach wie vor keinen Stoff gekauft und dennoch laufen unsere Kinder nicht in Lumpen herum. 😉

Stoffdiät 2018 – die ersten Ausgaben
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