Stoffdiät 2018 – die Abrechnung

Kurz vor knapp möchte auch ich mein Fazit für die Stoffdiät in 2018 ziehen.

Aaalso, ich habe nicht mal ansatzweise so viel genäht wie unsere Initiatorin kuestensocke. Aber insgesamt bin ich doch sehr zufrieden mit mir. Ich bin nach wie vor überrascht, wieviel ich aus meinen vorhandenen Stoffen nähen konnte. Zur Erinnerung: Ich nähe die Kleidung für meine Kinder selbst. Es sei denn, wir bekommen nette Sachen geschenkt (was hin und wieder vorkommt). Außerdem nähe ich keine Strumpfhosen und Strümpfe, auch wenn meine Mädels das schon mal gaaanz vorsichtig angefragt haben. 😉

Ich hatte mir vorgenommen, nur Stoff hinzuzukaufen, wenn ich mit dem vorhandenen WIRKLICH nicht mehr hinkomme. Und, wenn Neukäufe getätigt werden, dann projektbezogen. Das habe ich geschafft! Ich habe für die Schultüten der Mädels insgesamt 1 m Stoff und ein paar Bommelborten und Zackenlitze gekauft. Das hatten sie sich so gewünscht. Sie haben sich ihre Schultüten ja komplett selbst kreiert und sie sind wirklich ganz toll geworden!

Außerdem haben wir gemeinsam einen Stoffgutschein „verbraten“, den ich in meinen Unterlagen gefunden hatte *hüstel*. Hiervon haben sie sich Stoffe und Bündchen für warme Hosen für den Winter ausgesucht. Ich habe nur so viel gekauft, wie ich dafür auch brauche. 2 Hosen sind genäht, zwei sind schon zugeschnitten.

Tja, dann habe ich noch ein Päckchen Stretchnadeln gekauft, da mir meine allesamt kaputt gegangen waren und etwas Garn sowie Gummiband. Das war´s!! Ich bin doch sehr stolz auf mich.

Ein weiteres Ziel war es, Ordnung und Übersicht in meinen Stoffvorrat zu bekommen. Ich will mal so sagen: Ich bemühe mich. Ehrlich!

Ich habe in 2018 sehr sehr viel ausgemistet – und zwar im ganzen Haus. Ich habe ebenso versucht, neue Ordnung zu schaffen. Das ist mir auch stellenweise ganz gut gelungen. Ich habe mir auch den Stoffschrank immer wieder vorgenommen. Aber, ehrlich gesagt, ist zwischenzeitlich so viel neuer Stoff in Form von Bettwäsche, Kleidung zum Verwerten und Stoffgeschenken seitens meiner lieben Schwiegeroma hinzu gekommen, dass ich den Eindruck habe, es wird nicht weniger, sondern mehr. Aber ich bleibe dran! Mein wunderbarer Ehemann wird in nächster Zeit den Schrank optimieren. Da befinden sich zur Zeit noch zwei Kleiderstangen, die ich nicht brauche, statt dessen werden dort Regalbretter eingebaut. Drei Regalbretter hat er mir in einem anderen Teil des Schrankes schon eingebaut. Aber wie gesagt, DAS Ordnungssystem habe ich für mich irgendwie noch nicht gefunden.

Ein Nebenziel war, dass ich mehr upcyceln möchte. Ich denke, das habe ich erreicht. Es sind einige nette Dinge entstanden.

Auch wollte ich Geschenke nähen. Das hat leider nicht sooo geklappt. Ich nähe irgendwie nicht so ins Blaue hinein, sondern projektbezogen, habe ich dabei festgestellt

Ein paar Ufos sind gelandet, andere entstanden. Ich denke, das hält sich ungefähr die Waage, leider. Sollte ich aber auch mal durchzählen, denn meine Fähigkeit zur Selbsteinschätzung ist – sagen wir mal – ausbaufähig. 😉 Ich verschätze mich doch sehr oft zu meinem Nachteil, daher bin ich froh, dass die Stoffdiät mich quasi dazu nötigt, Buch zu führen. Vielleicht bekomme ich auf die Dauer hierdurch ein positiveres Selbstbild. Stoffdiät als Therapie sozusagen. 🙂

Reparaturarbeiten habe ich sehr viele vorgenommen. Dummerweise kommt immer wieder neue Arbeit nach. 🙁 Aber das zeugt ja auch davon, dass wir zwei sehr gesunde und agile Kinder haben; da geht Kleidung eben auch kaputt. Da sie nun Schulkinder sind und nicht mehr – wie im Kindergarten – beim Rausgehen eine Matschhose tragen, leidet die Alltagskleidung natürlich auch mehr als vorher. Das ist eben so. Und diesbezüglich werde ich sie auch nicht in ihrem Bewegungsdrang einschränken. Flicken drauf – fertig.

Für mich habe ich nach wie vor nicht genäht. Da habe ich einfach nicht die Zeit und Muße für. Außerdem versuche ich weiterhin abzunehmen. Das hat in 2018 schon ganz gut geklappt, muss aber in 2019 noch deutlich forciert werden (15 kg müssen noch runter!!), so dass ich mich selbst erst benähe, wenn ich diesbezüglich am Ziel angekommen bin. Vorher macht es in meinen Augen nicht viel Sinn.

Nun zur Aufzählung, was ich alles genäht habe:

Ehrlich gesagt, wollte ich an dieser Stelle alles aufzählen, aber das war mir zuviel! Ich bin total happy. Gefühlt habe ich nicht so viel genäht, aber als ich mir meine Aufzeichnungen angesehen habe, habe ich gedacht, das kannst Du hier nicht alles aufzählen – das liest sich ja kein Mensch durch. Ich werde etwas anreißen, was genäht wurde, aber alles wäre mir an dieser Stelle zuviel…

Es gab also diverse Unterhosen für die Mädels, viiiele Kleider, ein paar Hosen/Leggings, einen Babyoverall, einen Pucksack, ein paar Geschenke, 2 Kostüme, einige Röcke, 1 Jacke, Shirts, Kissen, Taschen, Kulturbeutel, 1 Portemonnaie,…

Was mich am meisten gefreut hat, war, dass meine Mädels zum ersten Mal selbst an der Maschine saßen. Jede hat ein Utensilo für ihre Tante zum Geburtstag genäht. Und ich muss sagen, die Untensilos sind wirklich sehr sehr schön geworden.

Tja, alles in allem gab es für mich einige Erkenntnisse: Ich nähe mehr, als ich denke, Buch führen fällt mir schwer, ich könnte mehr Geschenke nähen, man kann wirklich seeehr viel selber machen, und Ordnung schaffen ist auch nicht meine Lieblingsbeschäftigung, lohnt sich aber.

In 2019 geht es weiter mit der „Diät“ und ich werde dabei sein! Also auf ein Neues. 😉

Stoffdiät 2018 – die Abrechnung
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2 Gedanken zu „Stoffdiät 2018 – die Abrechnung

  • 21. Januar 2019 um 13:27
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    Wie schön, dass Du gut voran gekommen bist! Und auch weiterhin dabei bleibst. So ganz ohne Zahlen und Fotos ist nicht ganz so anschaulich, aber Hauptsache für Dich sind die Dinge greifbar. Schön, dass Du auch in 2019 dabei bleibst, ich freue mich. Es ist gut und hilfreich wenn wir uns gegenseitig anspornen, z.B. über die Kommentare. Gutes Gelingen für die neuen Projekte! LG Kuestensocke

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    • 21. Januar 2019 um 20:24
      Permalink

      Vielen Dank. Du hast absolut recht damit, dass es nicht anschaulich ist. Ich habe mir darüber auch während des Schreibens Gedanken gemacht. Ich gehe davon aus, dass ich das in 2019 ändern werde. Manchmal fehlt mir hierzu schlichtweg die Zeit aber ich bleibe dran. So wird es ja auch für mich deutlicher, was ich gemacht habe. Immerhin führe ich zum ersten Mal Buch darüber, was ich alles nähe. Das wurde über das Jahr gesehen auch genauer. Es führt mir das Erreichte einfach besser vor Augen. Ich hoffe, das mit den Fotos bekomme ich dann auch noch hin.. 😉 LG Tanja

      Antworten

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