Mit dem Arbeitszimmer bin ich „durch“

Es ist vollbracht, wir haben das Arbeitszimmer gesichtet, sortiert, aufgeräumt, ausgeräumt und entrümpelt. Nun liegen dort einige Sachen, die noch bei ebay oder auf dem Flohmarkt auf einen neuen Besitzer warten. Wir haben die letzten Umzugskisten ausgepackt und alles weg sortiert. Erstaunlicherweise werfen wir nur wenig weg, was wiederum für uns bedeutet, dass wir nur wenig Müll im Haushalt haben. Das hat uns doch wirklich sehr gefreut und auch ein wenig bestätigt, dass wir auch bisher schon auf einem guten Weg gewesen sind. Dass wir in der turbulenten Zeit seit dem Umzug irgendwie noch nicht die Ordnung gefunden haben und viele Sachen auf „ihren“ Platz gewartet haben und auch immer noch warten, war uns ja vorher schon klar. Dass es auch einen Entrümpelungsstau gegeben hat, ebenso. Aber letztlich ist es doch beruhigend zu sehen, dass wir wirklich nicht so viele Sachen anhäufen. Manchmal hat man ja diese Meinung von sich und muss dann doch bei näherer Betrachtung feststellen, dass die Wirklichkeit anders aussieht. Alles im grünen Bereich. Daher bin ich wahrscheinlich auch bisher so zügig voran gekommen.

Hach, ist das jetzt schön, in dieses aufgeräumte Arbeitszimmer zu gehen, wo es so viele freie Flächen gibt. Da fällt  das Arbeiten und anschließende Aufräumen doch gleich viel leichter. Schließlich haben wir uns ja vorgenommen, dass wir zukünftig unsere Sachen an den hierfür vorgesehenen Platz räumen und sich nicht wieder so Chaosecken ergeben. Bisher klappt das auch ganz gut, wie ich finde. Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich immer die Regel. Aber so ausufernd wie in der Vergangenheit ist es bisher nicht mehr geworden.

Glücklicherweise ist mein Mann ja diesbezüglich voll auf meiner Linie und entrümpelt „seine“ Sachen auch fleißig. Davon gab es im Arbeitszimmer so Einiges. Da hat er auch brav aussortiert und umsortiert.

Und siehe da, kaum gibt es so viele freie Flächen, greife ich zum Lappen und wische Staub. Ja, ich muss leider zugeben, dass das nicht meine liebste Tätigkeit ist und dass mich zugestellte Flächen davon abhalten. Bei meiner hochgradigen Hausstauballergie ist das fatal! Ich hoffe, mein Asthma wird irgendwann auch weniger, wenn ich jetzt mal wirklich häufiger feucht Staub und die Böden wische. Wie gesagt, solange überall tausendunddrei Sachen herum standen, war das eine wirkliche Überwindung für mich. Nun fällt es mir leichter.

So, wie geht es weiter? Also, erst einmal habe ich ja im Arbeitszimmer noch ein paar Sachen, die ich so nach und nach bei ebay einstellen werde. Zudem habe ich eine Flohmarktkiste gepackt, d. h. das Thema Flohmarkt werde ich bei nächster Gelegenheit – aber erst nach dem Geburtstag der Kinder – angehen. Da freue ich mich auch schon drauf. Das wird uns noch mal sehr erleichtern.

Und wenn die Sachen aus dem Arbeitszimmer bei ebay eingestellt sind, geht es wieder eine Etage höher, denn die Bäder und das Schlafzimmer im ersten Stock habe ich schon letztes Jahr entrümpelt. Da gibt es tatsächlich nichts mehr auszumisten.

Das bedeutet, ich bin dann im schlimmsten Bereich angekommen. Dort oben unter dem Dach erwartet mich unsere „Kammer des Schreckens“. Hier kann man mittlerweile gar nicht mehr hineingehen, so voll ist die. Gruselig. Da werde ich dieses Mal eine andere Strategie anwenden. Da ich größtenteils wirklich nicht mehr weiß, was mich erwartet, werde ich die erst einmal komplett ausräumen. Zum Glück nutzt die Mia ihr angrenzendes Zimmer zur Zeit nicht (sie schläft in Maries Zimmer und alleine gehen sie zur Zeit nicht nach oben spielen). In diesem, derzeit ungenutzten, Zimmer werde ich also die Sachen aus dem Kämmerchen ausbreiten und sortieren. Hauptsächlich werden es Kleidungsstücke der Kinder sein. Diese werde ich nach Größen sortieren und dann entscheiden, was damit passieren wird. Die selbst genähten Sachen kommen in eine extra Kiste. Da weiß ich noch nicht, was ich damit machen werde. Einen Teil lege ich separat, der für die Tochter von Freunden ist. Die bekommt immer Kleidung von unseren Kindern, da sie meistens eine Nummer kleiner trägt bzw. bei Schuhen auch schon mal 2-3 Nummern. Tja, und der Rest wird gesichtet und entweder bei ebay oder auf dem Flohmarkt vertickt – wie gehabt.

Ich bin ja mal gespannt, wie lange ich damit beschäftigt sein werde. Parallel hatte ich mir vorgenommen, immer mal wieder ein Teil aus dem Keller oder aus den Kinderzimmern einzustellen. Mal sehen, ob das so funktioniert, wie ich mir das gerade so vorstelle.

Da ich dort oben noch lange nicht fertig sein werde, werde ich immer mal wieder einen Zwischenstand posten, um den Überblick nicht zu verlieren.

Und dann freue ich mich jetzt schon darauf, wenn wir das Kämmerchen mit Regalen bestücken. Denn es ist schon so geplant, dass das Kämmerchen als Stauraum genutzt wird. Irgendwelche Sachen hat man ja immer, die sonst nirgends hin können, weil sie stören. Feuchtigkeit tut auch nicht allen Sachen gut, z. B. meinem Brautkleid, unseren Karnevalskostümen (also nur die der Erwachsenen, die Kinder nutzen ihre Verkleidungen ganzjährig.. 😉 ) usw.

Aber das ist noch Zukunftsmusik. Das Einzige, was ich mich noch frage ist, ob ich es wage, ein Foto von diesem besagten Kämmerchen zu machen, oder ob es mir zu peinlich ist… Mal schauen.

Mit dem Arbeitszimmer bin ich „durch“
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