Lebensmittel aufbrauchen geht weiter

Eine kleine Zwischenbilanz, damit ich das nicht aus den Augen verliere. Es geht immer Stück für Stück voran. Da ich aber auch noch einige andere „Baustellen“ bearbeite, verliere ich die kleinen unauffälligen Erfolge schnell aus dem Blick. Das ist mit ein Grund, warum ich diesen Blog betreibe. Um immer mal wieder gucken zu können, was wann passiert ist und mich daran zu erinnern, dass ich doch kontinuierlicher dran bin als es sich so oft für mich anfühlt.

Nun aber zum Zwischenstand: Derzeit verbrauch ich die Teff Pops (Teff ist eine Zwerghirse). Ich weiß nicht mal mehr wann und warum ich das gekauft habe. Aber so geht es bei mir mit Lebensmitteln. Sehe ich irgendwo etwas für mich Interessantes, nehme ich es mit. Dann liegt es hier rum, weil ich keine Zeit habe, mir aufwändig ein Rezept zu suchen oder keine Lust oder oder oder. Also diese Teff Pops sind ziemlich herb im Geschmack. Ich habe mich dazu entschlossen sie in Brot zu verbacken. Aufgrund diverser Unverträglichkeiten mache und backe ich ja sehr vieles selbst u. a. auch das Brot (Roggenallergie, Kuhmilchunverträglichkeit, Allergie gegen sämtliche Nussarten inklusive Kokosnuss, da schrumpft die Auswahl beim Bäcker extremst). Der erste Versuch ging ein bisschen in die Hose; das Brot wurde sehr trocken und ist nicht richtig aufgegangen. Die Dinger ziehen ohne Ende Wasser. Mit einem halben Liter Wasser pro Schreibe ging es dann doch runter. 🙂

Also habe ich beim nächsten Mal deutlich weniger davon in den Teig gegeben und dafür etwas mehr Wasser. Und siehe da: Der Göttergatte ist begeistert vom Geschmack und der Konsistenz. Und ich finde es auch lecker. Es ist geschmacklich etwas herber, das mag ich bei Brot sehr gerne. So sehr ich sonst auch nichts Süßem widerstehen kann, bei Brot ist das völlig anders herum. Ich mag gerne kräftiges, kerniges Brot mit herzhaftem Belag. Marmeladen und Co. esse ich nur sehr selten. Die koche ich eigentlich immer nur für den Rest der Bande und zum Verschenken.

Tja, weiterhin verbrauche ich den getrockneten Thymian, wobei ich bei der Dosierung seeeehr vorsichtigt sein muss. Meine zwei Gourmets (die Kinder) schmecken das sofort heraus. Eine von Beiden hat letztens gefragt, was ich in das Essen gegeben hätte, das würde so komisch schmecken. Ich habe es ihr gesagt und sie bat darum, das nicht mehr zu machen. Ich gebe zu, das eine oder andere Gericht bekommt jetzt immer so einen Hauch davon ab, das wird toleriert. 😉

Warum ich das Kraut habe, ist für mich schnell geklärt. Ich habe früher getrocknete Kräuter benutzt beim Kochen. Seit ich mich seit ca. 3 Jahren intensiv mit Wildkräutern beschäftige und auch manche „herkömmlichen“ Küchenkräuter im Garten habe, kaufe ich kaum noch Kräuter ein. Selbst in den Wintermonaten kann man immer noch vereinzelt Kräuter draußen finden. Allerdings weiche ich im Winter auch mal auf die Tiefkühlvariante aus. Getrocknete Kräuter sind mir einfach zu fad geworden.

Was befindet sich noch alles im Schrank? Also die Kuvertüre ist fast aufgebraucht. Das war nicht schwierig, da es Geburtstage zu feiern gab und wir auch immer mal gerne backen oder Pudding kochen. Kuvertüre benutze ich regelmäßig. Z. B. kochen wir Pudding damit, wenn wir Heißhunger auf Schoki haben und nichts im Haus ist. Den Pudding koche ich wegen der Kuhmilchunverträglichkeit von Marie und mir mit Reismilch. Das schmeckt ziemlich gut. Nur der Herr des Hauses mag den nicht so. Hihi, aber das macht uns gar nix, nämlich! Dann haben wir mehr für uns, höhö.

Ansonsten werde ich wohl demnächst mal wieder was mit Couscous machen, die Goldhirse will noch verarbeitet werden und die Tiefkühlschränke (ja, es gibt mehrere, soviel zum Thema Minimalismus…) sind noch voll Kürbis… Und und und.

Es wird wohl noch mehrere Artikel dieser Art geben. 🙂

Lebensmittel aufbrauchen geht weiter
Markiert in:         

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.