Flicken, flicken, flicken

Ich repariere ja oft diverse Dinge. Aus welchem Grund auch immer, braucht es meist ziiiiemlich lange, bis ich das Reparieren angehe. Aber wenn mich die Motivation überrümpelt, bin ich doch dann äußerst zufrieden mit mir. 😉 Nicht unbedingt damit, wie ich es gemacht habe, sondern eher was ich gemacht habe. 🙂

Und damit mir selber nicht entgeht, wie oft ich etwas repariere und mir auch bewusst wird, wieviele Neuanschaffungen dadurch erspart blieben, möchte ich das auch hier dokumentieren.

Dabei ist mir aufgefallen, dass es hierzu im Netz entsprechende Linkparties gibt. Eine davon, wird von Elke aka Valomeas Flickenkiste initiiert. Ich danke hierfür sehr herzlich! Das bedeutet ja auch immer ein Kümmern und zusätzliche Arbeit. Ich lese an sich sehr gerne bei ihr auf dem Blog mit und möchte mich nun erstmals auch hier einreihen in die Riege derjenigen, die nicht so viel wegwerfen sondern lieber reparieren, umnutzen etc.

Hier also ein paar Beispiele, was ich in 2020 gewerkelt habe:

Da ich mir vorgenommen habe, in 2020 mal etwas mehr für mich zu machen, habe ich als erstes meine selbstgenäte Tasche repariert. Hier war der Trageriemen an einer Seite ausgerissen. Die Tasche selbst ist ein (überwiegendes) Upcyclingprodukt aus gebrauchten Jeans und ehemaligen Vorhängen der Voreigentümer unseres Hauses:

Weiter ging es mit einer Jeans meiner Kinder und einer Jeans meines Mannes, wobei mir das Reparieren der Kinderjeans eindeutig besser gelungen ist. Glücklicherweise ist die reparierte Stelle in der Hose meines Mannes an einer so günstigen Stelle, dass man das Flickwerk nicht sieht und er sie ohne Weiteres auf der Arbeit im Büro trägt. Mann und Kinder glücklich… 🙂 Hier ein paar Bilder:

In beiden Fällen habe ich ein Stück Jeans von innen gegen genäht, mit Zickzack- und Geradstich von rechts die Stelle geschlossen und den Flicken innen mit einer Zickzackschere zurecht gestutzt. Die Stellen sind jetzt etwas verstärkt und dadurch steifer als vorher aber mir wurde versichert, dass es nicht stört bzw. beim Tragen gar nicht bemerkt wird.

Mein Mann hat an dieser Stelle häufig Risse in den Hosen, daher liegen diverse Hosen auf meinem Korb mit den Reparaturarbeiten. Er war nun kurz davor, neue Hosen zu kaufen, da habe ich mir doch endlich einen Ruck gegeben und angefangen zu nähen. Und er ist sooo froh darüber. Denn „shoppen“ mögen wir beide so ngar nicht!

Da die Kamera meines Mannes kaputt ist und ich keine eigene habe, sind die Fotos mit dem Handy aufgenommen worden. Sie sind daher leider von schlechter Qualität. Ich habe aber sonst keine Möglichkeit, Bilder zu zeigen, daher greife ich eben auf die Handyfotos zurück. Sorry an dieser Stelle!

Die anderen reaprierten Stücke zeige ich noch in weiteren Posts. Und ich hoffe, durch die Linkparty habe ich noch mehr Motivation, zu reparieren. 😉

Flicken, flicken, flicken
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