Ein Teilerfolg beim Lebensmittelvorrat minimalisieren

Also gefühlt dauert es ewig, bis die „Schrankleichen“ aufgebraucht sind. Aber wenn ich dann in meinem eigenen Blog nachlese, stelle ich fest, dass ich doch ganz gut vorankomme. Ein Teilerfolg ist auch erzielt: Der Risottoreis ist aufgebraucht! Gestern habe ich ein Kürbisrisotto nach einem Thermomixrezept geköchelt. Ich muss sagen, ich fand es lecker. Dennoch wird Risotto nicht zu meinem Standardrepertoire gehören. Aber egal, der Reis ist gefuttert und ein bisschen Kürbis wurde auch aufgebraucht. Heute habe ich mal einen Kürbiskartoffelbrei ausprobiert. Auch das fand ich nicht schlecht. War mal was anderes. Der Kürbisvorrat schrumpft demnach auch so allmählich. Wobei das wirklich ein Segen war, dass wir so viel Kürbisvorrat anlegen konnten (dank einer Riesenkürbisspende!!), denn unsere Kids lieben Kürbissuppe. Und die fordern sie auch regelmäßig ein. Meistens steht dieser Wunsch einmal pro Woche an. 🙂

In diesem Zusammenhang habe ich mir denn – mal wieder – Gedanken über unsere Lebensmittelbevorratung gemacht. Seit ich versuche, die „exotischen“ Lebensmittel aufzubrauchen, habe ich nicht mehr das Gefühl unbedingt dieses oder jenes kaufen zu „müssen“. Gefühlt liegt da ja noch ein Berg, der verarbeitet werden möchte. Ich bin auch ganz froh, dass ich das Thema, das mich schon sehr lange juckt, endlich mal angegangen bin und weiterhin angehe. Ich gehe davon aus, dass ich vielleicht ein bis zwei Lebensmittel zu unserem Standardeinkauf hinzu nehmen werde (Maisgrieß?!) aber das meiste eben nicht. Und da kommen wir zu einem für mich entscheidenden Punkt. Ich koche zwar gerne abwechslungsreich aber letztendlich benutze ich dafür doch meistens die üblichen Verdächtigen – lebensmitteltechnisch gesehen.

Einmal pro Woche bestelle ich Lebensmittel bei einem Biolebensmittelbringservice oder wie ich das nun nennen soll. Eigentlich ist der Bioladen ca. eine dreiviertel Stunde von uns entfernt. Aber die bieten eben auch einen Lieferservice an. Das nutze ich schon länger. Allerdings muss ich montagsabends entscheiden, was wir ab dem kommenden Donnerstag für eine Woche ca. brauchen werden. Uff, das fällt mir schwer, da ich eher so eine Spontanköchin bin und nicht eine Woche im Voraus plane. Aber letztlich habe ich dadurch festgestellt, dass wir eben doch unsere Standardlebensmittel haben, die wir benutzen. Und so langsam bekomme ich ein Gefühl dafür, wie lange dieses oder jenes an Vorrat noch hält oder wieviel Gemüse, Fleisch etc. wir pro Woche verputzen. Außerdem habe ich ja immer noch die Möglichkeit, zwischendurch noch im hiesigen Supermarkt einzukaufen. Allerdings war ja das Ziel eben nicht mehr so oft einkaufen gehen zu müssen… Hmmmm….

Nach meiner anfänglichen Überforderung mit dieser Bestellweise und Wochenplanung, und dem Abbau der Panik, es könnten nicht alle satt werden, klappt es jetzt größtenteils mit den Mengen, die ich bestelle. Gerade im Hinblick auf Gemüse habe ich dazu gelernt. Ich koche zwar täglich frisch aber sooo viel, wie ich anfangs dachte, brauchen wir dann doch nicht.

Durch das Lebensmittel aufbrauchen bekomme ich noch mehr ein Gefühl für unseren Verbrauch und kaufe eben nicht mehr so planlos ein. Dieser Knoten scheint sich so gaaaanz langsam aufzudröseln. Das finde ich gut. Ich gehe davon aus, dass sich unsere Ausgaben auch in diesem Bereich so nach und nach minimieren werden und wir auf Dauer auch mehr Platz im Vorratsschrank haben werden.

Bin mal gespannt, wo das alles hinführt…

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