Ein Pucksack

Als mich neulich eine Bekannte fragte, ob ich für ihr zukünftiges Enkelchen einen Pucksack nähen möchte, habe ich zugesagt. Ich kenne zwar die zukünftige Mutter nicht aber eben deren Mutter, also die angehende Oma. Sie ist Künstlerin. Sie erzählte mir, dass ihre Tochter sich für das Baby nur Secondhand-Kleidung kaufen möchte, da sie der Meinung ist, dass dann eventuelle Chemikalien aus der Kleidung heraus gewaschen seien. Also sollte ich bitte einen gebrauchten Stoff benutzen. Daraufhin bin ich erst mal ein paar Tage in meinem Schrank mit den Stoffvorräten verschwunden und siehe da, es fand sich ein passender Stoff. Es war ehemals eine Babydecke für unsere Mädels, genäht von meiner Schwiegeroma. Die Decke wurde ein paar Mal benutzt, hatte aber leider ungünstige Maße, so dass sie schnell im Upcyclingbereich verschwunden ist. Der Oberstoff ist eine Baumwollwebware. Gefüttert habe ich den Sack mit dem Kuschelfleecestoff der Decke. Ich habe an dem Stoff gerieben, man wird nicht dadurch elektrisiert. ;-). Das Bündchen stammt aus meinem Fundus, das ist nicht gebraucht. Der Schnitt ist ein Freebook von Hamburger Liebe. Mir erscheint das Bündchen etwas weit, aber die zukünftige Oma fand alles so gut wie es ist. Naja, gegebenenfalls kann ich ja noch was ändern.

Hier die Rückansicht:

Also alles im Sinne der Stoffdiät 2018. 😉

Ein Pucksack
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