Alaaaf!

Es ist vollbracht! Heute habe ich die beiden Kostüme für die Mädels fertig gestellt. Uff, das war eine Arbeit! Aber die Kinder sind begeistert. Und das ist es doch, worauf es ankommt. 🙂 Und im Sinne der Stoffdiät 2018 habe ich nichts (!!) hinzu gekauft. Andererseits echt erschreckend, was sich alles in meinem Vorrat befindet, uiuiui. Ich habe teilweise ein bisschen Upcycling betrieben und teilweise vorhandene, bisher ungebrauchte, Stoffe benutzt. So wurde u. a. vorhandener Tüll und pinker Stoff (ein Oberteil) aber auch eine rosa Tischdecke (als Unterrock), ein Teil von einem Spannbettuch (der andere Unterrock), ein Kissenbezug (als Oberteil), Teile eines güldenen Vorhanges und Perlen von diversen zerrissenen Kinderkettchen usw. vernäht. Ich finde Upcycling ja total toll! Der Schnitt ist von Pattydoo, das Kinderkleid Leni in Größe 134. Ein wunderschöner Schnitt, den ich gerne und oft schon genäht habe. Die Kinder lieben ihre Drehkleider. 🙂 Mittlerweile schneide ich aber die Oberteile 2 cm breiter zu, dann passen im Winter auch noch ein Langarmshirt und ein Unterhemdchen drunter. Das Rockteil wird natürlich ebenfalls auf die Mehrweite angepasst. So sitzt das Kleid schön und ich habe die Hoffnung, dass es auch im Sommer noch getragen werden kann. Ich mag es ja, wenn die Kleider ein ganzes Jahr getragen werden können.

Ein bisschen schade finde ich, dass die eine Tochter sich dem Wunsch der anderen angepasst hat. Marie wollte ursprünglich ein Clownskostüm haben und hatte mir hierzu ein Design ausgearbeitet:

Dann hatte Mia gesagt, sie möchte ein Prinzessinnenkleid haben. Wie es aussieht ist egal, nur die Länge wurde mit bodenlang vorgegeben. Naja, und da kam denn der Neidfaktor mit ins Spiel und Marie wollte plötzlich neben dem Glitzerkleid kein schnödes Clownskostüm haben, sondern auch so ein tolles Kleid. Und da sie nicht das Gleiche haben wollte wie die Mia (sie suchen zur Zeit ihre eigene Identität und versuchen sich immer mehr von der Zwillingsschwester zu unterscheiden; total spannend!!), hat sie sich dafür entschieden, als Königin zu gehen. Wirklich schade, da ich ihren Entwurf echt toll fand und auch schon direkt Ideen dazu hatte. Naja, die Zeichnung werde ich in jedem Falle aufbewahren.

Nichtsdestotrotz habe ich einiges an Stoffen vernäht und auch Firlefanz auf den Kleidern untergebracht. Auch die Stickfunktion meiner Nähmaschine habe ich ansatzweise getestet. Wobei es da noch einiges zu entdecken gibt. Und auch darauf freue ich mich! Das ist eben der Vorteil der Stoffdiät, ich werde kreativer und mutiger im Ausprobieren. Das ist nämlich sonst gar nicht so meins…

Ach, und so ganz nebenbei habe ich mein Bügeleisen ruiniert. Bähähäää. Ich bin versehentlich an die goldgelbe Kordel gekommen und habe nicht bedacht, dass die aus Kunstfasern besteht, die bei Hitze schmelzen. Grummel! Dummerweise habe ich das nicht direkt bemerkt, sondern erst als ich das rosa Oberteil bügeln wollte. Zack, war da ein dicker, fetter Fleck!! Das ging ja gar nicht!! Glücklicherweise ist mir dann die Lösung mit dem güldenen Vorhang eingefallen. Davon habe ich passende Streifen zugeschnitten und gedoppelt über den rosa Stoff genäht, Perlen drauf gestickt und tadaaa, ein hübsches unfreiwilliges Highlight gesetzt. Höhöhö, gewitzt, gell? Zum Abschluss noch ein paar Detailfotos. Leider ist die Qualität ziemlich mies, da ich die Kleider abends fotografiert habe..

   

Alaaaf!
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